Das erste Auftaktcamp (Tag 3)post

Wie sollte es anders sein? Der Wecker klingelt – der Körper hat keine Lust.
Normal kennt man das ja auch aus dem Alltag, allerdings verhinderte diesmal ein nicht unerheblicher Muskelkater einen runden Bewegungsablauf während der Aufstehphase. Naja, man war ja aber nicht zum Spaß hier, also weiterkämpfen.

8:00 Uhr: lockerer Nüchternlauf + Stretching
(Vorab eine kurze Begriffserklärung: „Nüchtern“ bezeichnet auch den Zustand vor der ersten Mahlzeit…)Man traf sich an der Rezeption, die Augen noch etwas kleiner als gewohnt, image001aber dennoch voll motiviert. Ein gemütlicher Lauf zum Wachwerden stand auf dem Programm.
Direkt im Anschluss folgten Outdoor-Stretchingübungen, die bei den üblichen -112 °C alle Muskeln vor dem Gefrierbrand schützten. Jeder hatte bereits zu diesem Zeitpunkt seine eigene Art und Weise mit Extrembelastungen umzugehen. Der eine stellte sich ein gemütliches Familiengrillen an einem lauen Sommerabend vor, wohingegen der andere nochmals die Einkommenssteuererklärung vom Vorjahr überdachte. Im Endeffekt war dies ja auch eine der Hauptfragen des Wochenendes. „Über was denkt während den 42km und den ca 6,5 Stunden alles nach?“ Diese Frage wird sich in den nächsten Monaten mit Sicherheit von alleine klären. Und falls der eine oder andere dann in Berlin doch keine Idee hat, wird ihm das OrgaTeam kurz vor dem Start noch einige MathematikAufgaben mit auf den Weg geben. Man will ja nicht, dass jemand aus Langeweile den Marathon nicht bewältigen kann.
Zurück zum Muskelkater und dem Stretching. Und als ob dies um diese Uhrzeit nicht schon freudig genug war, setzte auch pünktlich der Schnee wieder ein.  Der Körper war nun wach.

10:00 Uhr: Trainingssteuerung / indiv. Trainingspläne / Handouts

Frisch geduscht und frisch gefrühstückt trafen sich nun alle zum letzten Mal im Konferenzraum.
Dort gab Prof. Dr. Thomas Wessinghage nochmals gemeinsam mit Prof. Dr. Arne Morsch (oder wie wir die beiden nun nennen „Thomas und Arne“)
detaillierte Anleitungen zum weiteren Trainingsverlauf in Hinblick auf den Marathon im September.
Dass es nicht mit einem Trainingswochenende getan war, war für jeden klar. Ab jetzt war jeder Tag einen Tag näher am Marathon…
Dementsprechend gilt es ab jetzt auch, nach Anleitung von Thomas, zu trainieren.

Nach den obligatorischen Gruppen-, Einzel- und Performancebildern trat die Gruppe dann gegen Mittag den jeweiligen Heimweg an.

Was von allen Teilnehmern äußerst positiv empfunden wurde, war zum einen die Professionalität mit der die ganze Aktion aufgezogen wurde, zum anderen waren es aber vor allem die viele neue Bekanntschaften mit denen man die nächsten Monate zusammen auf ein Ziel hinarbeitet.

Was also bleibt: Ein Ziel, Ein Plan und Muskelkater

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